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Prof. Dr. Stephan Conermann

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Kontakt

Institut für Orient- und Asienwissenschaften
Abteilung für Islamwissenschaft

Regina-Pacis-Weg 7
53113 Bonn

Telefon: +49 (228) 73-7462
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Lebenslauf

  • Geboren 1964
  • 1985-1992 Magisterstudium der Mittleren, Neueren und Asiatischen Geschichte sowie der Slavischen und Orientalischen Philologie in Kiel, Moskau und Poznan / Posen
  • 1996 Promotion im Fach Orientalische Philologie / Islamwissenschaft
  • 2001 Habilitation
  • seit 2003 Professor für Islamwissenschaft an der Universität Bonn
  • Gründungsmitglied des Zentrums für Religion und Gesellschaft (ZERG) der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn
  • Vorstandsmitglied der Annemarie-Schimmel-Stiftung
  • Mitglied im Beirat des Deutschen Mediävistenverbandes

 

Wissenschaftliche Schwerpunkte

  • Transformationsprozesse innerhalb islamischer Gesellschaften im Zeitalter des europäischen Kolonialismus und Imperialismus
  • Gegenseitige Wahrnehmung islamischer und europäischer Kulturen
  • Außereuropäische Literaturen vor dem Hintergrund der "cultural" und "colonial studies"
  • Muslimische Historiographie/muslimisches Geschichtsbewußtsein
  • Kultur und Geschichte der Mamlukenzeit
  • Die deutsche Orientalistik im Spannungsfeld kulturwissenschaftlicher Methodenvielfalt
  • Der Islam in Deutschland


Publikationen (Auswahl)

  • Islamwissenschaft als Kulturwissenschaft. Historische Anthropologie / Mentalitätsgeschichte. hrsg. mit S. von Hees, Bonn 2007 [Bonner Islamstudien, Bd. 4].
  • Vertraute Zeichen – Fremde Zeichen. Zur Frage der möglichen Exilerfahrung in der mittelalterlichen islamischen Welt, in: Werner Schmucker / Stephan Conermann, Vermischte Schriften: Koran, Šah-name, Exil und Viktor Klemperer. Schenefeld 2007 [Bonner islamwissenschaftliche Hefte 4], S. 46-53.
  • Geschichtsdenken der Kulturen. Eine kommentierte Dokumentation. Südasien – von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 2: Die muslimische Sicht (13.-18. Jahrhundert). Frankfurt am Main 2002.
  • Carsten Niebuhr und das orientalistische Potential des Aufklärungsdiskurses – oder: Ist das Sammeln von Daten unverdächtig?, in: Wiesehöfer, J. / Conermann, S. (Hg.), Carsten Niebuhr (1733-1815) und seine Zeit. Beiträge eines interdisziplinären Symposiums vom 7.-10. Oktober 1999 in Eutin. Stuttgart 2002, S. 403-432.
  • Historiographie als Sinnstiftung. Indo-persische Geschichtsschreibung während der Mogulzeit (932-1118 / 1526-1707). Wiesbaden 2002.
  • Le regard mutilé. Diskursanalytische Überlegungen zu Sadiq Hidayat (gest. 1951), in: Gründler, B. / Klemm, V. (Hg.), Understanding Near Eastern Literatures. A Spectrum of Interdisciplinary Approaches. Wiesbaden 2000 [= Literaturen im Kontext. Arabisch, Persisch, Türkisch. Teilreihe: Arabische Literatur heute. Bd. 1], S. 127-144.
  • Mythen, Geschichte(n), Identitäten: Der Kampf um die Vergangenheit. Hamburg 1999 [= Asien und Afrika. Beiträge des ‚Zentrums für Asiatische und Afrikanische Studien’ (ZAAS) der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Bd. 2].
  • Das Eigene und das Fremde. Der Bericht der Gesandtschaft Mustafa Rasihs nach St. Petersburg im Jahre 1792-1794, in: Archivum Ottomanicum 17 (1999), S. 249-270.

 

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