Prof. Dr. Axel Walter
Kontakt
Klaipėdos universitetas
Vokiečių filologijos katedra
H. Manto g. 84
LT-92294 Klaipėda
Litauen
Telefon: +370 (46) 398536
E-Mail: axwalter@uni-osnabrueck.de
Lebenslauf
- Geboren 1967
- von 1987 bis 1994 Studium der Geschichte und Literaturwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und der Universität Osnabrück
- 1998 Promotion in Neuerer deutscher Literaturwissenschaft mit der Arbeit „Späthumanismus und Konfessionspolitik – Georg Michael Lingelsheim (1557/58-1636) und sein europäischer Korrespondentenkreis”
- seit Januar 2000 Leiter der „Arbeitsstelle Königsberg” am Interdisziplinären Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit sowie (bis Ende 2005) Hochschulassistent für Neuere und Neueste deutsche Literatur an der Universität Osnabrück
- seit 2003 gewähltes Mitglied der Historischen Kommission für Ost- und Westpreußische Landeskunde
- 2004 Verleihung des „Gierschke-Dornburg-Preises” für die Forschungen zur Rekonstruktion der Königsberger Bibliotheken
- von 2005 bis 2007 Professur-Vertreter sowie Koordinator von Forschungsprojekten
- seit Februar 2007 Vorsitzender der Kommission für den interdisziplinären Studiengang “European Studies” der Universität Klaipėda (Litauen)
Wissenschaftliche Schwerpunkte
- Geschichte der deutschen Literatur im europäischen Kontext (Schwerpunkt Frühe Neuzeit)
- Regionale Kulturraumforschungen
- Buch- und Bibliotheksgeschichte
- Identität(en) und Gedächtnis
Publikationen (Auswahl)
- (Hrsg.) Simon Dach. Wirken, Werk, Nachwirken. Akten der internationalen Simon Dach-Tagung in Klaipėda 2005, Tübingen 2007.
- Der Untergang von Bibliotheken und seine Spuren im kulturellen Gedächtnis. Vernichtung und Zerstreuung wertvoller Sammlungen im und nach dem Zweiten Weltkrieg am Beispiel der Königsberger Bibliotheken, in: Erik Fischer (Hrsg.): Musik-Sammlungen – Speicher interkultureller Prozesse, Stuttgart 2007 (Berichte des interkulturellen Forschungsprojektes „Deutsche Musikkultur im östlichen Europa”, II.), Teilband A, S. 19-71.
- Die Königsberger Königskrönung im Spiegel der zeitgenössischen Literatur. in: Bernhart Jähnig (Hrsg.): Die landesgeschichtliche Bedeutung der Königsberger Königskrönung von 1701, Marburg 2005 (= Tagungsberichte der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung. XVIII.), S. 63-74.
- Späthumanismus und Konfessionspolitik im konfessionellen Zeitalter – Georg Michael Lingelsheim und sein europäischer Korrespondentenkreis, Tübingen 2004 (= Frühe Neuzeit. XCV).
- (Hrsg.) Königsberger Buch- und Bibliotheksgeschichte. Internationales Symposion an der Universität Osnabrück vom 15. bis 17. Oktober 1999. Köln, Weimar, Wien 2004 (= Aus Archiven, Bibliotheken und Museen Mittel- und Osteuropas – Studien, Verzeichnisse, Editionen. I).
- Daniel Heinrich Arnoldt. Anmerkungen zu Leben und Werk eines Königsberger Frühaufklärers unter besonderer Berücksichtigung seiner Poetik, in: Christoph Marx, Barbara Sapała, Włodimierz Zientara (Hrsgg.): Das geistige Leben in Preußen in der Zeit der Frühaufklärung, Olsztyn (Uniwersytetų Warmińsko-Mazurskiego) 2002, S. 59-73.
- Kulturgeschichte Ostpreußens in der Frühen Neuzeit. Akten des Internationalen Kolloquiums in Rauschen / Samland vom 15. bis 22. September 1994, hrsg. mit Klaus Garber und Manfred Komorowski, Tübingen 2001 (= Frühe Neuzeit. LVI.).
- Königsberg, St. Petersburg, Vilnius, in: Göttin Gelegenheit. Das Personalschrifttums-Projekt der Forschungsstelle „Literatur der Frühen Neuzeit” der Universität Osnabrück, hrsg. von ders., Osnabrück 2000 (= Kleine Schriften des Instituts für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit. III.), S. 69-92.
- Die Anfänge des litauischen Schrifttums im 16. Jahrhundert im Zeichen von Reformation und Humanismus – Ein Beitrag zur Geschichte des Protestantismus im Herzogtum Preußen, in: Stefan Kwiatkowski, Janusz Małłek (Hrsgg.): Ständische und religiöse Identitäten in Mittelalter und früher Neuzeit, Toruń (Uniwersytetų Mikolaja Kopernika) 1998, S. 209-229.
Letzte Änderung: 16.11.2010 2:24 Uhr