Anna Ananieva

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Rheinische Friedrich Wilhelms Universität Bonn,
Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft

Am Hof 1d,
53113 Bonn

Telefon: +49 (228) 73 - 7478
E-Mail: anna.ananieva@uni-bonn.de

 

Wissenschaftlicher Werdegang

  • Geboren 1975
  • 1992-98 Studium der Russistik und der Germanistik an der Staatlichen Universität Kasan in Russland und der Neueren deutschen Literatur an der JLU Gießen;
  • Promotion an der JLU Gießen (Fachbereich 05 Sprache, Literatur, Kultur) mit der Arbeit „Heterotopien. Studien zur Gartengestaltung im Russland des langen 18. Jahrhunderts” (angestrebter Abschluss im Wintersemester 2007/2008);
  • 2002-07 wissenschaftliche Mitarbeiterin im SFB 434 „Erinnerungskulturen” an der JLU Gießen (Teilprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Günter Oesterle „Andenken und Eingedenken. Ein ästhetisch-soziales Wechselspiel zwischen poetisierten Gärten und Interieurs”);
  • 2006, 2007 Kuratorin (zus. m. Christiane Holm) der Abteilung „Phänomenologie des Intimen” der Ausstellung „Der Souvenir. Erinnerung in Dingen von der Reliquie zum Andenken” Museum für Angewandte Kunst Frankfurt (29.6. – 29.10.2006) und der Ausstellung des Kunstfestes Weimar in der ACC-Galerie Weimar „Le Souvenir, Kultur – Kitsch – Kunst” (26.8.-28.10.2007);
  • seit Juli 2007 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft der Universität Bonn (Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Fohrmann „Von der ‚Aufklärung’ zur ‚Unterhaltung’ Literarische und mediale Transformationen in Deutschland zwischen 1780 und 1840”).

Forschungsschwerpunkte

  • Gartenkunst und Literaturgeschichte des 18.-19. Jahrhunderts;
  • Dingkultur und Erinnerungspraxis seit der Empfindsamkeit;
  • intermediale und interkulturelle Transfers.

Webangebote

Publikationen (Auswahl)

  • Der andere Garten. Erinnern und Erfinden in Gärten von Institutionen, hg. zus. m. Natascha N. Hoefer. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2005 (= Formen der Erinnerung; 22).
  • Phänomenologie des Intimen. Die Neuformulierung des Andenkens seit der Empfindsamkeit (zus. m. Christiane Holm), in: Der Souvenir. Erinnerung in Dingen von der Reliquie zum Andenken, hg. v. Ulrich Schneider. Ausst.-Kat. Museum für Angewandte Kunst Frankfurt (29.06.-29.10.2006). Köln: Wienand 2006, S. 156-187.
  • Garten, Andenken und Erinnerungskultur zwischen Pawlowsk und Weimar, in: Joachim Berger / Joachim von Puttkamer (Hg.), Von Petersburg nach Weimar: kulturelle Transfers von 1800 bis 1860. Frankfurt am Main u. a.: Peter Lang 2006, S. 261-285 (= Jenaer Beiträge zur Geschichte; 9).
  • Wechselspiel von Raum und Text: Garten im zarischen Russland, in: Osteuropa. Zeitschrift für die Gegenwartsfragen des Ostens (Themenheft: Der Raum als Wille und Vorstellung. Erkundungen über den Osten Europas, hg. v. Manfred Sapper u. Volker Weichsel) 3/55 (2005), S. 136-154.
  • Alfred Kantorowicz: Tschapaiew. Das Bataillon der 21 Nationen (1938), in: Bettina Bannasch, Christiane Holm (Hg.), Erinnern und Erzählen. Der Spanische Bürgerkrieg in der deutschen und spanischen Literatur und in den Bildmedien. Tübingen: Narr 2005, S. 191-210.
  • Erinnerung und Imagination. Der Landschaftspark von Pawlowsk im europäischen Gartendiskurs zwischen 1777 und 1828, in: Krieg und Frieden – eine deutsche Zarin in Schloß Pawlowsk. Ausst.-Kat. Haus der Kunst München (9.11.2001-10.2.2002). Hamburg: Dölling und Galitz 2001, S. 226-280.

Letzte Änderung: 16.11.2010 2:24 Uhr